Änderungsstand: 2023-03-25
Ich verwende für diesen Test eine vorhandene SSD an einem extra Raspi, welcher NICHT im Cluster hängt. Dieser Raspi hat am Ende nur eine Funktion – – -> Bereitstellung einer NFS-Freigabe für den Cluster.
SSD oder HDD mittels Adapter (bevorzugt mit externer Spannungsversorgung) anschließen. Dann:
lsblk
Folgende Ausgabe erhalte ich:
pi@node1:~ $ lsblk
NAME MAJ:MIN RM SIZE RO TYPE MOUNTPOINT
sda 8:0 0 931,5G 0 disk
└─sda1 8:1 0 931,5G 0 part
mmcblk0 179:0 0 29,8G 0 disk
├─mmcblk0p1 179:1 0 256M 0 part /boot
└─mmcblk0p2 179:2 0 29,6G 0 part /
mmcblk0 ist meine Systemplatte (SD-Card) und sda ist meine externe SSD, welche ich eben angeschlossen habe. Diese wird nun formatiert bzw. auf Vordermann gebracht 🙂 . Achtung! Alle Daten darauf gehen verloren!
Label neu schreiben:
sudo parted /dev/sda "mklabel gpt"
Eingabe von Yes löscht die Platte
Nun Als ext.4 Laufwerk formatieren:
sudo mkfs.ext4 /dev/sda
y
Fertig. Die Platte wurde formatiert.
Platte manuell einbinden (mount):
Zuerst das Wurzelverzeichnis anlegen (ich mounte meine Platte nach /srv/ssd):
sudo mkdir -p /srv/ssd
Nun „mounte“ ich die Platte. Dazu finde ich die zuerst die UUID der Platte heraus:
sudo blkid /dev/sda
Folgende Ausgabe erhalte ich für sda (meine Werte habe ich durch x ersetzt):
/dev/sda: UUID="xxxxxxxx-xxxx-xxxx-xxxx-xxxxxxxxxxxx" BLOCK_SIZE="4096" TYPE="ext4"
fstab-Eintrag:
sudo nano /etc/fstab
Folgendes am Ende der Datei eintragen (eigene Werte verwenden):
UUID="xxxxxxxx-xxxx-xxxx-xxxx-xxxxxxxxxxxx" /srv/ssd ext4 defaults,auto,users,rw,nofail,noatime 0 0
sudo mount -a
Die Platte wurde gemountet.
Jetzt einen dieser Befehle verwenden.
sudo chmod -R 775 /srv/ssd
sudo chmod -R a+rwx,o-w /srv/ssd
Setzt Berechtigungen, so dass (Benutzer/Eigentümer) lesen, schreiben und ausführen können. (Gruppe) kann lesen, schreiben und ausführen. (Andere) können lesen, nicht schreiben und ausführen. Mit 2 verschiedenen Schreibweisen, die allerdings das Selbe bewirken:
sudo chown -R pi:pi /srv/ssd
Freigabe auf Benutzerebene des Users pi
sudo reboot
Die externe Platte wird nun bei jedem Start unter /srv/ssd automatisch eingebunden.