_Fazit

Tolle Sache, aber dafür auf einem Unraid-Server 4 VMs erstellen? Wo ist da im Privatbereich der Mehrwert? Eigentlich gibt es den nicht. Gehe ich von einem 4-Personen Haushalt aus, in denen jeder Einzelne Nextcloud intensiv verwendet, kann ich keinen Mehrwert feststellen.

Da Unraid sehr gut mit Docker umgehen kann, sind die Dockerinstanzen ziemlich schnell erstellt. Ich verwende über 30 Docker und diese laufen perfekt. Mir hat der Versuch, einen Cluster mit 4 VMs zu betreiben viel Spaß gemacht.

Folgender Absatz ist nicht mehr aktuell! Nextcloud als Dockeranwendung funktioniert nun bestens!

Ich muss allerdings gestehen, dass ich, im produktiven Umfeld, für den Anwendungsfall „Nextcloud“, eine eigene VM verwende und nicht das Dockereigene Nextcloud. Ich habe festgestellt, dass „Nextcloud:FPM“ momentan das Nextcloud mit den schnellsten Zugriffszeiten ist. Dort lassen sich einige Compose-Befehle einfacher anlegen, da ich „Version 2.x“ verwenden kann. Da kann ich auch ohne Probleme die einzelnen Unterordner separat anlegen. In „Version 3.x“, welche bekanntlicher Weise für Cluster bestimmt ist, gestaltet sich das sehr viel schwieriger.

Nun, einen Gewinn habe ich nicht feststellen können. Die Geschwindigkeiten sind identisch. Und dafür lege ich keine 4 VMs an. Anders würde das vielleicht aussehen, wenn permanent mehrere 100 Personen auf die einzelnen Services zugreifen und diese dann Global auf die Cluster ausgerollt sind (z.B. Vereine oder Schulen) und nicht mit „Nginx Proxy Manager“ sondern „Traefik“ als Reverse Proxy. Hierzu kann ich dazu nur eine Aussage treffen – – ich weiß nicht, wie ich das testen soll 🙂 .

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